Schritt 2 – Terminalserver

Sonntag 11. April 2010 von admin

Nachdem alle Räumlichkeiten incl. der Produktion vernetzt wurden, folgte der nächste Schritt.

Ein aktueller PC mit Core2Duo Prozessor und 4 GB Ram wurde ausgewählt, um als Terminalserver zu dienen. Als Termiallösung habe wir uns für TSPlus entschieden.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Wie bei jeder Terminallösung bleiben die Daten im Haus, auf dem Server. Auch bei Homearbeitsplätzen verlassen die Daten nicht den Server. Durch die zentrale Administration sind alle Arbeitsplätze immer auf dem aktuellen Stand.

Als Betriebssystem für die Remoteclients haben wir unsere easyTux Remote eingesetzt.

Ein weiteres starkes Argument für diese Lösung ist die Kostenersparnis. TSPlus erweitert eine “normale” Windows XP Pro Version in einen Terminalserver. Entsprechend den Lizenzbestimmungen der Softwarehersteller (Lizenz pro Hardware) fallen Kosten für 1 Windwos XP, 1 Officepaket, 1 Virenscanner, etc. an. Arbeiten können jedoch mehrere Mitarbeiter gleichzeitig mit dem System.

Für die Remoteclients fallen keine Lizenzkosten an, da es sich mit easyTux Remote um Open Source handelt.

Die Lizenzkosten für TSPlus belaufen sich auf ca. 25 Euro/Arbeitsplatz. Das ist ein Bruchteil der Kosten, die andere Terminallösungen verursachen.

Entsprechend unserer Philosophie haben wir eine perfekte Lösung für KMU geschaffen, die Luft für weitere Investitionen im Bereich IT Infrastruktur lassen.

Die nächsten Schritte befassen sich mit typischen Sicherheitsthemen, wie sie bei allen KMU anfallen, jedoch meist aus Investitionsgründen vernachlässigt werden. So werden in den nächsten Schritten eine Firewall installiert, Homearbeitsplätze und mobile Clients werden via VPN eingebunden und ein Backupsystem mit entsprechender Backupstrategie wird implementiert.

Kategorie: Projekt 01.10 | Keine Kommentare »

Schritt 1 – Netzwerk

Dienstag 16. Februar 2010 von admin

Beim Kunden ist kein kabelgebundenes Netzwerk vorhanden. Die Arbeitsplatz PC sind via WLan an das Internet angebunden und sind zum Teil durch die gemeinsame Arbeitsgruppe oder über IP sichtbar.

Die Arbeitsschritte sind so festgelegt, daß sie in einer überschaubaren Zeit (meist am Wochenende) durchgeführt werden können und der Produktivbetrieb nicht gestört wird.

Im ersten Schritt wird die Lokation, bestehend aus mehreren Büros und einem Produktionsbereich mit einer Netzwerkverkabelung ausgestattet. Es wird ein zentraler Bereich als zukünftiger Serverraum definiert und baulich abgegrenzt, so daß Staubfreiheit gewährleistet werden kann.

An diesem zentralen Punkt laufen die Netzwerkkabel in einem Patchpanel zusammen. Es werden auch die Steuerungsrechner der Produktion an das Netzwerk angeschlossen. Übergangsweise wird noch der DSL Router des Providers als Router/Switch genutzt.

Weiterhin werden alle Rechner in eine einheitliche Arbeitsgruppe aufgenommen. Da es sich um ein überschaubares Netzwerk mit maximal 10 Rechnern handelt, ist eine Domäne nicht zwingend notwendig. Es wird ein Class-C Netzwerk (192.168.x.x) verwendet.

Nach Abschluss dieser Arbeiten sind die technischen Voraussetzungen für den weiteren Aufbau eines Netzwerkes gegeben.

Kategorie: Projekt 01.10 | Keine Kommentare »

Brauchen Sie einen Allrounder oder einen Spezialisten?

Dienstag 9. Februar 2010 von admin

Auf Homepages vieler IT-Dienstleister finden Sie Hinweise auf zertifizierte Partnerschaften mit Herstellern. Das soll Sie beruhigen, Ihnen Sicherheit suggerieren. Aber Vorsicht. Wenn Sie einen Berater suchen, ist die Zertifizierung eine Hürde.

Denn die Spezialisierung versperrt den Beratern den Blick für Ihre Bedürfnisse. Der Berater überlegt nämlich, wie er seine Produkte – für die er zertifiziert ist – bei Ihnen einsetzen kann.

Wer nur einen Hammer hat, für den ist jedes Problem ein Nagel.

Die Spezialisierung, schon in der Beratungsphase, führt zu einer Monokultur in der IT. Bessere Lösungen werden nicht angeboten. Oftmals kennt der Spezialist die Alternative gar nicht.

Und gerade in der Beratungsphase ist der Blick über den Tellerrand wichtig. Die Entscheidungen für bestimmte Produkte bestimmen den Weg für die nächsten Jahre. Um so wichtiger ist, dass nicht der Spezialist sein Produkt vorstellt, sondern ein Allrounder ihnen das Produkt empfiehlt, welches am besten zu Ihnen passt und Ihr Problem löst.

Gerade im Mittelstand stoßen wir immer wieder auf Firmen, die durch falsche Produktentscheidungen ihr IT-Budget aufgebraucht haben. Weitere nötige Investitionen können nicht mehr getätigt werden. Eine Abkehr von diesen Produkten ist nur mit einem klaren Cut möglich.

Ein Allrounder muss in der Lage sein, Ihre Strukturen zu erfassen und die beste Lösung für Ihre Probleme zu finden. Er wird ihnen Wege aufzeigen, wie Sie diese Lösung kostengünstig und mit hoher Mitarbeiterakzeptanz einführen können.

Ein Allrounder hat also eine ganze Werkzeugkiste. Nicht nur einen Hammer.

Ist das passende Produkt gefunden, führen die Spezialisten dieses Produkt nach Ihren Vorgaben ein. Spezialisten benötigt man für die Implementierung, Wartung und gegebenenfalls für den Betrieb einer Lösung, aber nicht in der Beratung bei der grundlegenden strategischen Ausrichtung.

Durch die “großen” Hersteller und die Spezialisierung der Dienstleister auf bestimmte Produkte, gibt es in der IT einen Mainstream, dem Sie jedoch nicht folgen müssen.

Aus unserer langjährige Erfahrung im Großkundenbereich kennen wir viele der Standardlösungen und deren Preise. Unsere Werkzeugkiste ist prall gefüllt. Durch unser jahrelanges Interesse für Open Source und Linux können wir ihnen zu fast jeder Lösung eine Alternative aufzeigen, die in Leistungsfähigkeit, Bedienbarkeit und Kosten die gängigen Lösungen in den Schatten stellen.

Kategorie: so gesehen... | Keine Kommentare »

About

Freitag 25. September 2009 von admin

Seit über 10 Jahren berät Ingo Simbürger kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in sämtlichen Belangen der IT. Durch seine freiberufliche Mitarbeit (Freelancer) bei diversen IT-Dienstleistern und Internet Service Provider erwarb sich Ingo Simbürger ein breites Wissen in verschiedenen Bereichen der IT.

Dieses Wissen trägt Ingo Simbürger aus dem Großkundenumfeld direkt in das KMU Umfeld. Hierdurch entstehen im KMU Umfeld hochwertige Lösungen zu einem vertretbaren Preis.

Durch den Einsatz von Open Source und Linux erarbeitet Ingo Simbürger Lösungen mit einem hohen Potential an Kostenreduktion bei steigender Performance und Bedienbarkeit.

easyTux Remote ist der ideale Desktop für Kunden mit Terminallösungen (z.B. Citrix). Warum soll man ein “teures” lizenzbehaftetes Betriebssystem auf einem Arbeitsplatzrechner installieren, nur um Remote auf ein anderes Terminalbetriebssystem zuzugreifen?

Möchten Sie mehr über easyTux Remote erfahren, dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Kategorie: Allgemein | Keine Kommentare »